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Westliche Kräuter in der Chinesischen Medizin anwenden

mit Helmut Magel, Wolfgang Prinz und Sibylle van Luijk

Immer mehr KollegInnen setzen den reichen Schatz medizinisch wirksamer westlicher Kräuter innerhalb der Chinesischen Medizin erfolgreich ein. Die westlichen Kräuter finden eine hohe Akzeptanz bei den PatientInnen, sind leicht zu beschaffen und vom Preis her erschwinglich.

Die europäischen Kräuter können auf Grund der über 2000-jährigen Wirkbeschreibungen und Erfahrungen in das gleiche System wie chinesische Arzneimittel eingepasst werden.

Sie lernen in dieser Grundausbildung nach einem durchdachten didaktischen Konzept westliche Kräuter nach den Kriterien der TCM kennen. Besonderer Wert wird auf die Physiologie und Pathophysiologie der Zang Fu sowie deren Interaktionen gelegt. Über die Differentialdiagnose praxisrelevanter Syndrome und häufig vorkommender Beschwerdebilder werden passende Therapiestrategien und Rezepturen entwickelt. Der Transfer in die Praxis erfolgt über die Vorstellung und Analyse von Beispielrezepturen für häufige Erkrankungen.

Durch dieses Vorgehen werden TCM-Grundlagen vertieft. Sie werden in die Lage versetzt, Ihre diagnostischen Fertigkeiten auszubauen und Ihre therapeutische Effektivität mit Kräutern zu steigern.

Handbuch und Handreichungen

Das von dem Dozententeam erstellte Handbuch H.Magel/W. Prinz/S. van Luijk: 180 Westliche Kräuter in der Chinesischen Medizin (Haug-Verlag, 272 S., 100 Abb., erscheint im Frühjahr 2012, nicht im Kurspreis enthalten) dient als Grundlage des Unterrichts und als Wegweiser für die Praxis. Es enthält:

  • Nach therapeutischen Arzneimittelgruppen der TCM-Arzneimittellehre geordnete Kurzbeschreibungen von über 180 westlichen Kräutern.
  • Ausführliche Monografien aller vorgestellten Kräuter
  • Kurzdarstellung der relevanten Syndrome und Erkrankungen und den dafür geeigneten Kräutern mit Beispiel-Rezepturen.


Daneben werden Ihnen ausführliche Handreichungen zu jedem Wochenend-Thema zur Verfügung gestellt. Ein wichtiger Bestandteil des Unterrichts wird es auch sein, Tinkturen und Kräutertees zuzubereiten und zu probieren.


Das Konzept dieser Grundausbildung imponiert durch die Einbindung der europäischen Kräuter in das System der Chinesischen Medizin und bringt so die Besonderheiten der europäischen Kräuter und ihrer Tradition zur Geltung.

Sie lernen

  • die energetischen Qualitäten und Wirkungen der Kräuter entsprechend der Chinesischen Medizin
  • die Kräuter nach den chinesischen Arzneimittelgruppen unterscheiden
  • die Behandlungsstrategien der chinesischen Arzneimitteltherapie
  • die Wirkung und den Einsatz von über 100 europäischen Kräutern
  • die Bildung von Kräuterpaaren und die Komposition von Rezepturen nach Prinzipien und Regeln der TCM
  • den Aufbau einer Kräuterrezeptur; Zusammenstellung einer Kräuterrezeptur nach TCM-Syndrom-Diagnostik
  • die spezifischen Indikationen, Kontraindikationen und Interaktionen von Kräuterrezepturen
  • die Kräutertherapie nach wichtigen Syndromen und häufigen Indikationen
  • die Modifizierung einer Kräuterrezeptur
  • die Kenntnisse über Vorsichtsmaßnahmen, Kontraindikationen, Wechselwirkungen der Rezepturen so weit sie von klinischer Bedeutung sind
  • Dosierung und Darreichungsformen der Rezepturen


Lernziel:

Sie können anhand einer TCM-Diagnose Therapieprinzipien ableiten und eine individuelle Rezeptur aus westlichen Heilpflanzen erstellen und innerhalb des Behandlungsverlaufs die Rezeptur modifizieren.

Das Probieren von Tinkturen und Zubereiten von Kräutertees ist wichtiger Bestandteil des Unterrichts.

Ihr DozentInnenteam



Wolfgang Prinz
Heilpraktiker seit 1987, TCM-Ausbildung bei A. Brodde und H. Giesen, seit 1989 TCM-Praxis in Bonn, Aus- und Fortbildungen in: Phytotherapie bei Lindemann, Schamanismus/Ethnopharmakologie
(1990 bis 1994), Chinesische Medizin (1990 bis 1992) bei SMS, TCM-Arzneimitteltherapie bei B. Kirschbaum (1994-96) und A. Körfers (1998-99), Spagyrik bei Nawrocki und Junius, Pflanzendevas bei Storl, Westliche Kräuter in der TCM bei J. Ross und E. Mosheim-Heinrich.




Helmut Magel
Jahrgang 1946, Heilpraktiker, Lehre, Grafik-Design- und Lehramts-Studium, Ausbildungen in TCM, Kalligraphie und Qi Gong in Deutschland, seit 1990 eigene TCM-Praxis; 1995 bis 2001 Redakteur der TCM-Beiträge der AGTCM in der “Volksheilkunde”, Fortbildungen in TCM bei B. Kirschbaum, für westliche Kräuter bei F. Ramakers, J. Ross und E. Mosheim-Heinrich, Dozent seit 1996, seit 1999 Leitung der August-Brodde-Schule, Autor zahlreicher Fachartikel zur Chinesischen Medizin.



Sybille van Luijk
Jahrgang 1961, Heilpraktikerin, ausgebildete Krankenschwester, eigene Praxis seit 1990 in Berlin, seit 2000 in Garbsen bei Hannover, Heilpraktiker-Ausbildung mit Schwerpunkt Chinesische Medizin bei H.-J. Weber (Berlin) 1986 bis 1989, Fortbildungen in westlicher Phytotherapie bei K. Krämer, Berlin 1990 bis 1995, Ausbildung in chinesischer Arzneimitteltherapie bei B. Kirschbaum 1995 bis 1997, Lehrtätigkeit für Chinesische Medizin und westliche Phytotherapie.

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Allgemein.
Insgesamt 136 Unterrichtsstunden
8 Wochenenden theoretischer und praktischer Unterricht
Ausbildungsdauer 1 Jahr

Termine.
28.–30.09.2012
10./11.11.2012
08./09.12.2012
+ 5 Wochenenden in 2013

Unterrichtszeiten.
Freitag 09.00 bis 17.00 Uhr
Samstag 09.00 bis 17.00 Uhr
Sonntag 09.00 bis 15.00 Uhr

Kursgebühr.
Normalpreis    8 x mtl. 237,50 €
AGTCM-Mitgl.    8 x mtl. 190,00 €


Förderung durch z.B. Bildungsscheck möglich. Mehr Informationen zu Fördermöglichkeiten hier.

Abschluss.
Zertifikat der AGTCM (bei bestandenem schriftlichen Abschlusstest), sonst Teilnahmebescheinigung der AGTCM

Creditstunden der AGTCM: 136

ANMELDESCHLUSS.
31.08.2012

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